Unterstützung für Seenotrettung
Karlsruhe, (20.01.2020) Das Diakonische Werk Baden und die Evangelische Landeskirche in Baden sind Partner im Aktionsbündnis „United4Rescue — Gemeinsam Retten!”. Die Diakonie in Baden ist damit Teil einer starken gesellschaftlichen Allianz, die Seenotrettung als humanitäre Pflicht sieht. Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Baden, sagte, das Recht auf Leben sei nicht verhandelbar. Als erste Aktion wolle das Bündnis ein zusätzliches Rettungsschiff im Mittelmeer in den Einsatz bringen. Dazu sei die Spendenaktion mit dem Hashtag #WirschickeneinSchiff ins Leben gerufen worden, die die Diakonie Baden unterstütze.

Quelle: United4rescue - eingebettet von www.ekiba.de
Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland soll das Schiff Ostern 2020 in den Einsatz starten. Es soll nicht aus Kirchensteuern, sondern allein über Spenden finanziert werden.
United4Rescue unterstützt zivile Seenotrettungsorganisationen im Mittelmeer. Sie handeln da, wo staatliche Seenotrettung fehlt. Das Bündnis besteht aus mehr als 40 Partnern aus Kirchen, Kommunen, Vereinen und Initiativen. Es kritisiert die Kriminalisierung der Seenotrettung und fordert faire Asylverfahren. Der Trägerverein wurde Mitte November gegründet. Das Projekt ist nach Angaben des Vereins auf mindestens drei Jahre angelegt.
Quelle: Diakonisches Werk Baden


