Wohlauf in Gottes schöne Welt

 
„Wohlauf in Gottes schöne Welt…“
Mit diesen Worten beginn ein altes Volks- und Wanderlied.
Nach den Einschränkungen der Pandemiezeit zieht es in diesem Sommer wieder viele Menschen hinaus „in Gottes schöne Welt“. Über eine lange Zeit war es uns verwehrt, in ferne Länder zu reisen, an warmen Stränden Urlaub zu machen.
Dabei beginnt „Gottes schöne Welt“ schon vor unserer Haustür. Beim Wandern über die Hügel und durch Wälder unserer Heimat, beim Fahrradfahren entlang der Flüsse gibt es viel zu entdecken – und auch zur Ruhe zu finden.
Es tut uns Menschen gut, wenn wir uns immer wieder Zeiten der Ruhe gönnen, Unterbrechungen vom Alltag, Auszeiten, Zeiten für und mit Gott. Im Psalm heißt es: „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz.“ (Psalm 62,2.3.)
Wie heilsam es für die Seele sein kann, hinauszugehen und mit offenen Augen die Wunder der Schöpfung zu bestaunen, beschreibt Paul Gerhardt in seinem Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud an deines Gottes Gaben…“.
Wo auch immer Sie in diesen sommerlichen Tagen unterwegs sind: Ich wünsche Ihnen offene Augen für „Gottes schöne Welt“ und Zeiten der Ruhe und der Einkehr.
Pfarrerin Ulrike Walter