Weltgebetstag

Ein Gebet geht um die Welt. Es verbindet Menschen in mehr als 150 Ländern miteinander. Und wir sind ein Teil davon. Gemeinsam beten und handeln. Dieses Jahr ist er wieder so ermutigend: Der Weltgebetstag am 4. März 2022.
Zukunftsplan: Hoffnung. So das Motto.
Die Frauen aus England, Wales und Nordirland laden uns ein, Spuren der Hoffnung zu entdecken. In der Bibel ist es die Spur, die der Prophet Jeremia legt: Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. (29,11)
Und in unserem Leben? Welche Spuren der Hoffnung finden sich? Da ist der Regenbogen, der mich in der Zeit meines Vikariats begleitet hat. Während dieser zwei Jahre war ich immer wieder am Zweifeln, ob ich mir das Pfarramt wirklich zutraue. Wenn die Zweifel mal wieder groß waren, sah ich einen Regenbogen am Himmel. Gott gab mir Hoffnung und Mut.
Und auch heute gibt es Spuren der Hoffnung in meinem Leben. In Corona-Zeiten ist es das Kerzenlicht. Im Lock-Down zündete ich jeden Abend in der Kirche eine Kerze an und sprach ein Gebet. In der Hoffnung auf Kraft für uns alle, diese Zeiten zu bewältigen.
Es gibt so viele Spuren der Hoffnung in unserem Leben, Hoffnung auf Zukunft. Suchen Sie mit und feiern den Weltgebetstag am 4. März - längst nicht mehr nur für Frauen. Reihen wir uns ein in die Gebetskette, die um die Welt geht, und lassen uns ermutigen.
Pfarrerin Susanne Zollinger aus Reichartshausen
P.S. Und wer nicht präsentisch feiern will: Freitag, 4. März 2022, um 19:00 Uhr auf Bibel TV.


