Ostern 2015

Jesus Christus – für uns gestorben und auferstanden. Das ist die Botschaft von Ostern.
 
Kann das wahr sein? Kann ich das glauben?
 

Zu allen Zeiten haben Menschen Zweifel an der Osterbotschaft gehabt. Das erzählt uns schon die Bibel. Glauben, Gottes Zusage trauen, das fällt erst recht uns „modernen“ Menschen schwer. 

Neulich habe ich dazu eine Geschichte gelesen: Ein Mensch hat sich in der Wüste verirrt und droht zu verdursten. Da sieht er vor sich Palmen, ja er hört sogar Wasser sprudeln. Doch er hält alles für eine Fata Morgana, für ein Hirngespinst. Ohne Hoffnung auf Rettung lässt er sich fallen und stirbt. Kurze Zeit später finden ihn zwei Beduinen. „Kannst du das verstehen?“, fragt der eine den anderen, “er war so nah am Wasser und die Datteln wachsen ihm fast in den Mund. Wie ist es möglich, dass er verhungert und verdurstet ist?“. Darauf erwidert der andere: „Er war ein moderner Mensch!“.

Ja, an Ostern ist unser Glaube gefragt. An Ostern werden wir dazu aufgefordert, Gott unser Vertrauen zu schenken. Öffnen wir unser Herz, damit die Osterbotschaft auch uns verwandeln kann und wir froh mit einstimmen in den Jubelruf: Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!

Pfarrerin Christiane Glöckner-Lang