
Der November ist ein Monat voller potentieller „Umdrehtage“:
Da ist die Friedensdekade, die in vielen Gemeinde im ganzen Bundesgebiet vom 10.-20. November begangen wird. Dieses Jahr steht sie unter der Überschrift „Erzähl mir vom Frieden!“. Verlass den Weg, der immer ausschließlich von dem erzählt, was nicht gelingt, wo Unfriede ist, wo Gewalt herrscht – physisch und verbal. Erzähl doch mal, wo Frieden gelingt, wo du Schönes erlebst, erlebt hast. Mach mir Mut mit deinen Friedensgeschichte! Erzähl mir vom Frieden!
Da ist am 20. November der Buß- und Bettag. Wenn im Neuen Testament von Buße die Rede ist, dann ist damit etwas anderes gemeint, als wir mit dem Wort verbinden: Buße tun, heißt dort umkehren, umdrehen, die falschen Wege verlassen und sich neu auf den Weg machen. In den Gottesdiensten am Buß- und Bettag können wir Belastendes zu Gott bringen, Vergebung erfahren um dann neu, unbeschwerter wieder loszugehen.
Und da ist der Ewigkeitssonntag am 24. November – auch ein Umdrehtag: Noch einmal bewusst auf unsere Lieben schauen, die nicht mehr bei uns. Noch einmal bewusst, das Herz aufmachen für die Zusage Gottes: „Ich kümmere mich um alle, die nicht mehr bei euch sind! Ihr könnt euch neu ins Leben umdrehen mit aller Liebe, aller Erinnerung und aller Sehnsucht im Herzen!“ Denn: „Die Liebe bleibt, wenn alles geht, weil sie das Leben überlebt“ (Peter Maffay)
Vielleicht läuft bei Ihnen ja gerade alles wunderbar! Dann Halleluja, lobt Gott. Und wenn nicht, dann lassen Sie sich von Gott auf neue Wege setzen, von dem wir wissen: Er geht alle Wege mit.
Einen gesegneten November wünscht Ihnen Annette Röhrs, Pfarrerin in Dühren und Sinsheim


