„Noch zwei Wochen müssen wir durchhalten, dann haben wir Urlaub“, so sagte eine Frau dieser Tage zu mir. Mit „durchhalten“ hat sie gemeint: die Mühen des Alltags zu bestehen und all das noch zu erledigen, was auf der to-do-Liste steht. Man zählt dann die Tage, bis der Ferienbeginn da ist.
Schülerinnen und Schüler freuen sich auf die Ferien – auf Sonne, Schwimmbad, viel Freizeit. Manchen von ihnen ist auch etwas bange, weil sie um die Versetzung bangen müssen. Gleichwohl auch sie genießen die Ferien als schulfreie Zeit.
Endlich Sommer – endlich Urlaub – endlich Zeit, ein Buch zu lesen, endlich die Ruhe, das Gespräch mit dem Partner zu führen, endlich die Gelassenheit, den Tag einfach kommen zu lassen und zu entdecken, was er bringt. Endlich wieder Sommer und Zeit zu haben, sich zu erholen, Kraft zu tanken, die Seele einfach baumeln zu lassen.
Endlich Sommer – endlich Zeit nachzuspüren, was uns trägt, was uns im Leben Hoffnung und Stärke gibt. Ein Wort Jesu ermutigt und schenkt Kraft: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ (Matthäus 6,33)
Dekan Hans Scheffel



