Nicht weil mich körperliche Anstrengung freut. Oder weil ich Wintersportler wäe, beileibe nicht. Oder an Weihnachten die romantische Schneelandschaft vermisst hätte.
Ich habe in letzter Zeit zu viel Schreckens-Szenarien in den Medien über den Klimawandel gelesen und gehört. Landkarten von Mitteleuropa, die zeigen, wie in zwanzig Jahren das Wetter bei uns immer extremer wird, dass es immer mehr tropische Nächte gibt, immer mehr Stürme, dass sogar ich um mein Hausdach fürchten muss, immer mehr Starkregen...
Und als ich jetzt endlich Schnee schippen durfte wie seit eh und je – da dachte ich mir: vielleicht werden die Menschen doch noch klug und schaffen es, rechtzeitig etwas für unser Klima, für unsere Welt, für uns zu tun. Vielleicht ist es doch nicht zu spät, dass auch die Kinder und Kindeskinder in einer wetter-heilen Welt leben können. Vielleicht kann für uns und unsere Nachkommen doch noch wahr werden, was Gott in der Bibel verheißt:
„Von jetzt an gilt, solange die Erde besteht: Nie werden aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (Genesis 8,22)
Schuldekan Gunnar Kuderer



